Aufgabe 8

I. Sätze

1. Lehmanns ziehen in ihre neue Wohnung um. The Lehmanns are moving into their new apartment.
2. Es sieht bei ihnen recht ungemütlich aus. Things look pretty unpleasant at their house.
3. Die Fenster sind auf, die Türen sind auf, es zieht, und es ist kalt. The windows are open, the doors are open, there is a draught, and it is cold.
4. Die Haustür ist klein, und ihr Klavier ist gross. The front door is small, and their piano is large.
5. Also geht das Klavier nicht durch die Haustür durch, und Herr Lehmann lässt es vorläufig hinters Haus in den Garten bringen. So, the piano won't go through the font door, and for the time being, Mr. Lehmann has it taken behind the house into the garden.
6. Er schiebt das Sofa durch den Flur ins Wohnzimmer hinein und stellt es an die rechte Wand. He pushes the sofa through the hall into the livingroom, and puts it against the right-hand wall.
7. Er stellt den Bücherschrank an die linke Wand und hängt ein Bild darüber. He puts the bookcase against the left-hand wall, and hangs a picture over it.
8. Der Schreibtisch kommt vors Fenster, und der Lehnstuhl zwischen den Schreibtisch und das Sofa. The desk goes in front of the window, and the armchair between the desk and the sofa.
9. Frau Lehmann stellt eine Lampe neben das Sofa und die Schreibtischlampe auf den Schreibtisch. Mrs. Lehmann puts a lamp beside the sofa, and the desk lamp on the desk.
10. Dann stellt sie den Papierkorb unter den Schreibtisch, und ihr Mann legt einen Teppich auf den Boden im Esszimmer. Then she puts the wastepaper basket under the desk, and her husband puts a rug on the floor in the dining room.
11. Sie stellen den Esstisch darauf und legen eine weisse Decke auf den Esstisch. They put the dining table on top of it, and put a white tablecloth on the table.
12. Jetzt bringt Herr Lehmann sein neues Radio herein, denn ohne sein Radio kann Herr Lehmann nicht auskommen. Now Mr. Lehmann brings in his new radio, for he cannot get along without his radio.
13. Nun müssen noch die Betten ins Schlafzimmer, und dann ist alles fix und fertig. There are the beds still to go into the bedroom, and then everything is all set.
14. Das Sofa steht im Wohnzimmer an der rechten Wand, der Bücherschrank steht an der linken Wand, und ein Bild hängt darüber. The sofa is at the right-hand wall of the living room, the bookcase is at the left-hand wall, and a picture hangs over it.
15. Der Schreibtisch steht vor dem Fenster, und der Teppich liegt auf dem Boden. The desk is in front of the window, and the rug lies on the floor.

 

II. Grammatik

Prepositions

Das Klavier geht nich durch die Haustür durch.
Herr Lehmann kann ohne sein Radio nicht auskommen.

Er geht zum Bahnhof.
Er kommt vom Bahnhof.

Ihr Mann legt einen Teppich auf den Boden.
Der Teppich liegt auf den Boden.

As you see from the examples above, taken mostly from Aufgabe 8, certain prepositions are followed by the accusative, others by the dative, and certain prepositions are sometimes followed by an accusative and sometimes by a dative.

a) Prepositions always followed by an accusative are:
    durch, für, gegen, ohne, um.

b) Prepositions always followed by an dative are:
    aus, ausser, bei, mit, nach, seit, von, zu.

c) Prepositions followed by an accusative or dative are:
    an, auf, hinter, in, neben, über, unter, vor, zwischen.

These prepositions are followed by the accusative, when they answer the question "wohin" (where to, whither).
These prepositions are followed by the dative, when they answer the question "wo" (where).
(Keep this distinction in mind, it will save you a lot of trouble.)

Verbs requiring the accusative after these prepositions are verbs of motion. For instance: gehen, fahren, kommen, bringen, legen, setzen, sich setzen, stellen, ziehen, umziehen, schieben, hängen.

Verbs requiring the dative after these prepositions are verbs of rest. For instance: sein, ankommen, liegen, sitzen, stehen, hängen.

Verbs of motion Verbs of rest
Ich gehe in die Stadt. Ich bin in der Stadt.
Er kommt um drei Uhr in mein Haus. Er kommt um drei Uhr in meinem Haus an.
Wir legen die Decke auf den Tisch. Die Decke liegt auf dem Tisch.
Sie setzt sich ans Fenster. Sie sitzt am Fenster.
Er stellt den Tisch an die Wand. Der Tisch steht an der Wand.
Ich hänge das Bild über das Sofa. Das Bild hängt über dem Sofa.

Remember: Only the group an, auf, hinter, in, neben, über, unter, vor, zwischen, is followed by the accusative or the dative.

Wohin gehen Sie? Ich gehe in die Universität.
But: Ich gehe zur Universität. ("zu" is always followed by the dative.)

 

d) Review the accusatives and dative of the pronouns. (Aufgabe 4 and 6)

Er arbeitet für mich ... gegen ihn ... ohne Sie
Er kommt mit mir ... von ihm ... zu Ihnen

e) Prepositions followed by the accusative make contractions with "das":
    durchs, fürs, ans, aufs, hinters, ins, übers, unters, vors.
 

f) "Separable" Verbs

Lehmanns ziehen in ihre neue Wohnung um. (umziehen)
Es sieht ungemütlich aus. (aussehen)
Die Studenten machen die Türen auf. (aufmachen)
Hören Sie zu! (zuhören)
Wann fängt die Sprechstunde an? (anfängen)
Ich stelle ihn vor. (vorstellen)
Er kann ohne sein Radio nich auskommen.

As you see from the examples above, some German verbs consist of two parts, a preposition or an adverb and the verb. They are commonly called separable verbs, because in the imperative, in the present tense, and as you will see later, in the past tense of an independent sentence, the preposition or adverb is separated from the verb part and placed at the end of the sentence.
 

g) Memorize

Der grosse Schreibtisch kommt vors Fenster.
Das neue Radio kommt ins Schlafzimmer.
Die weisse Decke komt auf den Esstisch.
(Note: The first nouns are all nominative preceded by an adjective and a der-word. Every adjective ends in e.)

Er stellt den grossen Schreibtisch vors Fenster.
Er stellt das neue Radio kommt ins Schlafzimmer.
Er legt die weisse Decke komt auf den Esstisch.
(Note: The first nouns are all accusatives preceded by an adjective and a der-word. The adjective qualifying a das- or die-noun are like the nominative, the adjective qualifying a der-noun takes the ending en.)

Die Lampe steht auf dem grossen Schreibtisch.
Die Zeitung liegt auf dem neuen Radio.
Das Bild hängt an der rechten Wand.
(Note: The second nouns are all datives preceded by an adjective and a der-word. Every adjective ends in en.)


 

III. Übungen

1. Wohin schiebt sie den Tisch?
Sie schiebt den Tisch gegen die Wand. (Tür, Bett, Sofa)
2. Ohne was können Sie nicht auskommen?
Ohne mein Radio kann ich nicht auskommen. (Buch, Lampe, Klavier, Lehnstuhl)
3. Mit wem gehen Sie weg?
Ich gehen mit meinem Freund weg. (Vater, Mutter, ihm, ihr)
4. Auf wen warten die Studenten?
Die Studenten warten auf ihren Lehrer. (Professor, Lehrerin, Herrn Müller, Sie, Eltern)
5. Wo kommt er her?
Er kommt vom Bahnhof. (Hotel, Bank, Zug, Café, Universität)
6. Wo geht er hin?
Er geht zum Bahnhof. (Hotel, Bank, Zug, Café, Universität)
7. Wo steht die Lampe?
Die Lampe steht an der Wand. (Fenster, Tür, Klavier, Bücherschrank)
Die Lampe steht auf dem Teppich. (Boden, Schreibtisch, Decke, Klavier)
Die Lampe steht neben dem Lehnstuhl. (Fenster, Tür, Klavier, Tisch)
8. Wohin stellen Sie die Lampe?
Ich stelle die Lampe an die Wand. (Fenster, Tür, Klavier, Bücherschrank)
Ich stelle die Lampe auf den Teppich. (Boden, Schreibtisch, Decke, Klavier)
Ich stelle die Lampe neben den Lehnstuhl. (Fenster, Tür, Klavier, Tisch)
9. Wohin setzt er sich?
Er setzt sich in den Garten. (Wohnzimmer, Lehnstuhl, Café, Ecke)
Er setzt sich auf den Stuhl. (Bank, Bett, Boden, Gepäck)
Er setzt sich an den Tisch. (Klavier, Bett, Fenster)
10. Wo sitzt er?
Er sitzt inm Garten. (Wohnzimmer, Lehnstuhl, Café, Ecke)
Er sitzt auf dem Stuhl. (Bank, Bett, Boden, Gepäck)
Er sitzt am Tisch. (Klavier, Bett, Fenster)
11. Wohin lege ich mein Buch?
Sie legen Ihr Buch auf den Tisch. (Stuhl, Babk, Boden, Mappe)
12. Wo liegt ich mein Buch?
Ihr Buch liegt auf dem Tisch. (Stuhl, Babk, Boden, Mappe)
13. Wohin hängt er das Bild?
Er hängt das Bild an die linke Wand. (Tür, Bücherschrank, Tafel)
Er hängt das Bild zwischen die Tür und den Bücherschrank. (Sofa u. Fenster, Tür und Bett)
14. Wo hängt das Bild?
Das Bild hängt an der linken Wand. (Tür, Bücherschrank, Tafel)
Das Bild hängt zwischen der Tür und dem Bücherschrank. (Sofa und Fenster, Tür und Bett)
Das Bild hängt über dem Schreibtisch. (Tafel, Fenster, Bett, Bücherschrank)

 

IV. Unterhaltung

Herr Lang und Herr Schulze sitzen im Café. Sie trinken ein Glas Bier, rauchen eine Zigarette und unterhalten sich.

Lang: Sehen Sie die Dame dort am Fenster?
Schulze: Augenblick mal, wo ist denn meine Brille wieder. Welche Dame meinen Sie, die da drüben?
Lang: Ja, die blond. Wie gefällt sie Ihnen?
Schulze: Grossartig. Woher kennen Sie sie?
Lang: Ich sehe sie jeden Tag im Kolleg.
Schulze: In das Kolleg muss ich aber auch gehen. Wollen Sie mich nicht bitte vorstellen?
Lang: Natürlich, gerne. Kommen Sie.
Guten Tag, Fräulein Müller, wie geht's? Ich möchte Ihnen gern meinen Freund, Herrn Schulze, vorstellen.
Herr Schulze -- Fräulein Müller.
Müller: Sehr angenehm.
Schulze: Freut mich sehr.
Lang: Dürfen wir uns zu Ihnen setzen?
Müller: Gewiss. Der Stuhl am Fenster und der an der wand sind frei.
Schulze: Darf ich mich an die Wand setzen? Am Fenster zieht es immer.
Lang: Schön. Dann setze ich mich ans Fenster. Ich möchte gern durchs Fenster auf die strasse sehen.
Schulze: Darf ich Ihnen eine Zigarette anbieten, gnädiges Fräulein?
Müller: Nein danke. Ich habe keine Zeit mehr. Meine Freundin wartet auf mich. Auf Wiedersehen, meine Herren.

Fragen

  1. Was machen Herr Land und Herr shculze im Café?
  2. Wen sieht Herr Lang?
  3. Warum sieht Herr Schulze die Dame nicht?
  4. Was für eine Dame zeigt Herr Lang Herrn Schulze?
  5. Wie gefällt Herr Schulze die blonde Dame?
  6. Woher kennt Herr Lang sie?
  7. Herr Lang stellt vor. Was sagt er?
  8. Welche Stühle sind frei?
  9. Wo will Herr Schulze sitzen?
  10. Warum will er nicht am Fenster sitzen?
  11. Warum sitzt Herr Lang gern am Fenster?
  12. Warum nimmt Fräulein Müller die Zigarette nicht?

 

V. Lesen und Sprechen

Life with Father
Lehmanns ziehen in eine neue Wohnung um, d. h. (das heisst) Frau Lehmann, Hans und Marie ziehen um, und Herr Lehmann lässt sie umziehen.

Herr Lehmann sitzt auf einem Stuhl am Eingang der neuen Wohnung und sagt, wo die Sachen stehen sollen, und Frau Lehmann, Hans und Marie schieben, stellen, legen und hängen die Sachen an ihren Platz.

Herr Lehmann sagt: "Das Klavier muss natürlich im Wohnzimmer stehen"; also schieben sie das Klavier ins Wohnzimmer.

"Dies Bild kann nicht über dem B ücherschrank hängen"; also hängen sie es über das Sofa.

Endlich stehen, liegen und hängen die sachen an ihrem Platz. Herr Lehmann setzt sich in seinen Lehnstuhl und macht es sich gemütlich. Er raucht eine Zigarette und liest die Zeitung.

"Gott sei Dank," sagt er, "jetzt brauchen wir nicht mehr zu arbeiten. Jetzt wollen wir eine Tasse Kaffee trinken." Also geht Frau Lehmann in die Küche und macht den Kaffee. Marie legt eine decke auf den tisch und bringt für jeden eine Tasse.

"Ja, ja," sagt Herr Lehmann, "das war ein schwerer Tag."