Aufgabe 5

I. Sätze (Sentences)

FUNDBÜRO
Bahnhof Friedrichstrasse
GEÖFFNET von 10 bis 5
FRÄULEIN EDEN
  Im Fundbüro In the Lost & Found Department
1. Herr Schulze, ein Student, und Fräulein Müller, eine Studentin:
Guten Morgan. Wir haben gestern eine Mappe und eine Handtasche im Zug gelassen. Sind die Sachen hier?
Mr. Schulze, a student, and Miss Mueller, a girl student:
Good morning. We left a briefcase and a pocketbook in the train yesterday. Are the things here?
2. Fräulein Eden, die Sekretärin des Fundbüros:
Was war denn in Ihrer Mappe?
Miss Eden, the clerk of the Lost & Found Department:
What did you have in your briefcase?
3. S: Ein neuer Füllfederhalter und ein gelber Bleistift waren darin. S: There were a new fountain pen and a yellow pencil in it.
4. E: Hier habe ich eine Mappe. Ist das Ihre Mappe? E: I've got a briefcase right here. Is that your briefcase?
5. S: Nein, das ist nicht meine. Meine Mappe ist braun. S: No, that's not mine. My briefcase is brown.
6. E: Hier habe ich auch eine braune Mappe. Ist das Ihre Mappe? E: I've got a brown one here too. Is that yours?
7. S: Ja, das ist meine. Hier sind ja mein Füllfederhalter und mein Bleistift. Ach, und da habe ich auch meinen Radiergummi wieder. S: Yes, that's mine. Why that's my fountain pen and my pencil. Oh, there is my eraser too.
8. M: Haben Sie auch meine Handtasche? M: Have you got my pocketbook too?
9. E: Ich habe eine Handtasche hier. Wissen Sie, was in Ihrer Handtasche ist? E: I've got a pocketbook here. Do you know what there is in yours?
10. M: Ja, meine Brille und ein Heft sind darin. Auch etwas Geld, ich glaube, drei Mark. M: Yes, my glasses and a notebook were in it. Some money too. I think I had three marks.
11. E: Ist das Ihre Handtasche? E: Is that your pocketbook?
12. M: Ja, das ist sie. Sehen Sie, dies ist meine Brille, und das ist mein Heft. Mein Name steht darauf. M: Yes, that's it. Look, these are my glasses, and that's my notebook. My name is on it.
13. S: So, nun haben wir unsere Sachen zusamman. S: Okay. Now we have got our things.
14. M: Vielen Dank. Guten Tag. M: Thank you very much. Good-bye.

 

II. Grammatik

Possessive Adjectives and Possessive Pronouns

a) Hier ist mein Füllfederhalter. Da habe ich meinen Radiergummi.
    Das ist mein Heft.
    Meine Mappe ist braun. Haben Sie meine Handtasche?

As you notice from the examples above, the possessive adjectives "mein" takes the same endings as the indefinite article "ein".

Nom Das ist mein Bleistift.
Das ist mein Buch.
Das ist meine Mappe.
Acc Er hat meinen Bleistift.
Er hat mein Buch.
Er hat meine Mappe.
Dat Er schreibt mit meinem Bleistift.
Er liest in meinem Buch.
Er hat sie in meiner Mappe.
Gen Das ist die Tür meines Gartens.
Das ist die Tür meines Hotels.
Das ist die Tür meiner Bank.
The other possessive adjectives and "kein" follow the same pattern.
(In the future, we shall call the entire group "ein-words".)
sein his, its sein Bleistift, Buch, seine Mappe
ihr her, its ihr Bleistift, Buch, ihre Mappe
unser our unser Bleistift, Buch, unsere Mappe
Ihr your Ihr Bleistift, Buch, Ihre Mappe
ihr their ihr Bleistift, Buch, ihre Mappe
kein no, not a kein Bleistift, Buch, keine Mappe

b) Ist das Ihre?
    Wissen Sie, was in Ihrer ist?

If the possessive adjectives are used as pronouns, i.e. if no noun follows, they take the following endings (welcher: which, which one; was für ein: what kind of; wessen: whose):
Nom Wessen Bleistift ist das?
    Das ist meiner, seiner, ihrer, unserer, Ihrer, ihrer.
Wessen Buch ist das?
    Das ist meines (meins), seines (seins), ihres (ihrs), unseres (unsers), Ihres (Ihrs), ihres (ihrs). (*)
Wessen Mappe ist das?
    Das ist meine, seine, ihre, unsere, Ihre, ihre.
Acc Wessen Bleistift hat der Professor?
    Er hat meinen, seinen, ihren, unseren, Ihren, ihren.
Wessen Buch hat der Professor?
    Er hat meins, seins, ihrs, unsers, Ihrs, ihrs. (*)
Wessen Mappe hat der Professor?
    Er hat meine, seine, ihre, unsere, Ihre, ihre.
Dat Mit wessen Bleistift schreibt der Student?
    Er schreibt mit meinem, seinem, ihrem, unserem, Ihrem, ihrem.
In wessen Buch liest der Student?
    Er liest in meinem, seinem, ihrem, unserem, Ihrem, ihrem.
In wessen Mappe sind die Sachen?
    Sie sind in meiner, seiner, ihrer, unserer, Ihrer, ihrer.
* "meins" and not "meines" etc. is the usual pronunciation and spelling of these forms both in the nominative and the accusative.

c) Word order in subordinate clauses (See Agufgabe 1, Grammatik b)
    Wissen Sie, was in Ihrer Mappe ist?

Wissen Sie: Regular word order in questions (verb first).
Was ist in Ihrer Mappe? Regular word order in questions introduced by a question word (verb second).
Wissen Sie,
was in Ihrer Mappe ist?
Here, the question word "was" introduces a subordinate clause (a dependent clause) and "ist" is at the end of the clause, because the verb comes last in every subordinate clause.

 

III. Übungen (Practice)

Use possessive adjectives (mein, sein, ihr, unser, Ihr, ihr) or "ein", "kein" plus a noun (Bleistift, Füllfederhalter, Radiergummi, Geld, Buch, Gepäck, Glas, Bier, Mappe, Tasche, Kreide, Brille) in answers Nos. 1-6.

1. Was ist auf dem Tisch?
2. Was ist im Hotel?
3. Was sehen Sie auf dem Tisch?
4. Was haben Sie in Ihrer Mappe?
5. Womit schreiben Sie?
6. Worin lesen Sie?

Use possessive adjectives in your answers Nos. 7-13.

7. Wessen Bleistift ist das?
8. Wessen Haus ist da drüben?
9. Wessen Brille ist das?
10. An wessen Tür klopft Frau König?
11. Nach wessen Uhr sieht der Professor?
12. Wessen Gepäck lassen Herr Schulze und Herr Lang zum Bahnhof bringen?
13. Wessen Sachen haben die Studenten gestern im Zug gelassen?

"Wer ist das?" is changed to "Wissen Sie, wer das ist?" Do the same with:

14. Wer wohnt hier?
15. Wen will Herr Schulze sprechen?
16. Wem gibt der Portier das Gepäck?
17. Wo wohnt er?
18. Wie heisst er?
19. Warum versteht Herr Lang mich nicht?
20. Woher kommt Herr Jones?
21. Wohin fährt Fräulein Müller?

 

IV. Unterhaltung (Conversation)

Der Zug kommt aus Bremen und fährt in den Bahnhof Zoo ein.
Herr Lang und Herr Schulze steigen aus.
Sie stehen auf dem Bahnsteig und suchen ihre Sachen zusammen.

Schulze: Wissen Sie nicht, wo meine Brille ist?
Lang: Ich glaube, Sie haben Ihre Brille in der Tasche.
Schulze: Ach ja, hier habe ich sie ja. Wo ist denn aber meine Mappe?
Lang: Haben Sie sie nicht im Zug gelassen? Da kommt ein Gepäckträger. Hat er nicht Ihre Mappe in der Hand?
Schulze: Ja, das ist sie. Und wo ist denn jetzt mein Buch?
Lang: Ihr Buch habe ich in meiner Mappe, und Ihr Geld habe ich auch.
Schulze: Danke schön, Herr Lang. Jetzt trinken wir im Bahnhof ein Glas Bier. Dann gehen wir ins nächste Hotel und lassen unser Gepäck dahinbringen.

Fragen:

  1. Wer steigt aus dem Zug aus?
  2. Wo stehen Herr Lang und Herr Schulze?
  3. Was machen sie?
  4. Was findet Herr Schulze nicht?
  5. Wo hat er die Brille?
  6. Wo ist seine Mappe?
  7. Was sucht Herr Schulze nun?
  8. Wo ist sein Buch?
  9. Was hat Herr Lang auch?
  10. Was wollen Herr Schulze und Herr Lang jetzt machen?
  11. Was machen sie mit ihrem Gepäck?

 

V. Lesen und Sprechen

Es ist Abend. Es ist zehn Uhr. Herr Schulze sitzt am Tisch in seinem Zimmer. Die Fenster sind zu, die Tür ist zu, er hat seine Brille auf und den Füllfederhalter in der Hand.

Auf dem Tisch liegen seine Sachen: viele Bücher, viele hefte, ein Bleistift und ein Radiergummi.

Er arbeitet.

Es klopft an der Tür. Herr Schulze macht die Tür auf, und Herr Lang kommt ins Zimmer.

Er sagt: "Denken Sie, ich muss noch Deutsch lernen, und ich finde mein Deutschbuch nicht. Ist es hier?"

Herr Schulze schüttelt den kopf: "Dies hier auf dem Tisch ist mein Buch, das da ist auch meins und dies hier auch. Nein, ich habe Ihr Buch nicht."

Aber Herr Schulze hat es doch. Es liegt auf seinem Stuhl, und er sitzt darauf.